"Digitale Bibliothek", Vernetzte Welten

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Digitale Präsentation des Stefan Zweig Bestands am Literaturarchiv Salzburg
Lina Maria Zangerl

Zuletzt geändert: 2016-03-03

Abstract


Der Nachlass des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (1881–1942) ist heute auf zahlreiche öffentliche und private Sammlungen weltweit verteilt. Durch verschiedene Etappen seines Exils in Großbritannien, den USA und Brasilien ergab sich eine starke Zersplitterung der Materialien. Dieser Umstand stellt die wissenschaftliche Forschung vor erhebliche Probleme, denn welche Originale erhalten sind, lässt sich mitunter nur durch erheblichen Aufwand feststellen.

Im Jahr 2014 ist es der Universität Salzburg gelungen, einen Teil des Nachlasses von Stefan Zweig, darunter u.a. die wichtigste Sammlung von Zweigs literarischen Notizbüchern, nach Salzburg zu bringen. Das Literaturarchiv Salzburg möchte diesen wertvollen Bestand durch eine digitale Präsentation dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit weltweit zugänglich machen.

Das Projekt setzt sich ein Internetportal zum Ziel, das neben einer Verzeichnung der handschriftlichen Quellen digitale Faksimiles, versehen mit Metadaten, online zur Verfügung stellt. Ausgewählte thematische und biographische Zugänge sollen den interessierten Nutzer in Leben und Werk des Schriftstellers einführen.

So soll eine virtuelle Umgebung entstehen, die potentiell für Forscher und andere nachlasshaltende Institutionen attraktiv und nachnutzbar ist. Das geplante Portal möchte damit auch zur Vernetzung der verstreuten Dokumente sowie der betreffenden Institutionen beitragen. So könnte mittelfristig eine virtuelle Nachlassrekonstruktion zumindest auf Verzeichnungsebene erreicht werden, die alle wesentlichen Informationen zu den überlieferten Originalen Stefan Zweigs auf einer zentralen Plattform zusammenführt.

 

POSTER:

Digitale Präsentation des Stefan Zweig Bestands

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